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Reifentest    Dunlop

Trailsmart        MAX

 

110/80  R19 59V  TL front    

150/70  R17  69V TL  rear     beide in MAX Ausführung

 

Getestet auf  BMW R 1200 GS  BJ 2009  ohne elektronische Fahrhilfen mit Ausnahme ABS

55%   Solobetrieb Fahrzeug mit Fahrer       ca 340 KG  Gesamtgewicht

40%   Solobetrieb mit Fahrer u. Beladung  ca  360 KG  Gesamtgewicht

 5%    mit Sozius und Beladung                   ca 450 KG  Gesamtgewicht

 

Nach dem erfolgreichen Test des Trailsmart  nun das Ergebnis des

Trailsmart MAX.

 

Frisch montiert ging es auf eine Reise durch Österreich Südtirol Lombardei in die Schweiz und wieder retour. Ca. 4.000 KM Straßenbeläge wie sie teils unterschiedlicher nicht sein können haben uns begleitet.

 

Wie beim Vorgänger kann man sofort ohne zu zögern bis an den Rand des Profils gehen. Es ist auch beim TRAILSMART MAX die sehr gute Anfangshaftung des Reifens und des super Einlenkverhalten das unverändert sehr gut zu beurteilen ist. Das sanfte Aufstellmoment kommt meiner Fahrweise bei schnellen Lastwechsel entgegen und wird nicht als negativ empfunden.

Nasse Fahrbahn ist mit dem Reifen bei der entsprechenden Fahrweise ebenfalls  zügig zu bewältigen. Leichtes rutschen bzw triften sind mit entsprechender Gasregulierung sehr gut beherrschbar.

Was bei modernen Motorrädern heut zu Tage kaum spürbar von der Elektronik ausgebügelt wird.

Der Reifen macht keine unangekündigten bzw.  plötzlichen Ausbrecher.

Schnelle nass-trocken Wechsel bei kühleren Temperaturen, wie sie auf Passstraßen bei der Schneeschmelze vorkommen, mit  Haftungsunterschieden des Reifens einhergehend, was jedoch bei angepasster Fahrweise absolut kein Problem darstellt.

Leichte Schotterpassagen sind wie beim Vorgänger ebenfalls unverändert gut fahrbar,  jedoch zu grober Schotter oder Kies im Gelände eher weniger.

Aber es ist ja auch ein sportlich orientierter Reifen der vorwiegend auf Asphalt bewegt wird. Für die richtigen Enduristen käme dieses Profil ohnedies nie zur Anwendung.

Nach nunmehr rund  7.500 KM wird nach nur Bundesstraßen und Passstraßen der Hinterreifen auf der Laufflächen Mitte etwas platter abgefahren als an den Flanken.

Der Vorderreifen neigt durch seine Auswaschungen dazu die Verschleißgrenze zu erreichen. Es sind meiner Einschätzung nach vermutlich noch ca 1.500KM möglich. Was für einen reifen dieser Art sehr respektabel ist.

 

 

Mein Fazit

 

Der-- Trailsmart MAX-- ist ein Reifen für Großenduros die sich sportlich flott bei jedem Wetter vorzugsweise auf Asphalt bewegen.

Die Laufleistung in vorwiegend Solobetrieb hat durchaus meinen Erwartungen entsprochen, bzw sogar übertroffen.

Der Trailsmart Max kann alles genau so gut wie sein Vorgänger…nur hald um einiges länger als sein schon sehr gute Vorgänger.

 

 

 

 

 

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Reifentest Dunlop Trailsmart

 

vorne    110/80 R19 59V TL TRAILSMART          hinten  150/70 R17 69V TL TRAILSMART

 

Getestet auf BMW R 1200 GS BJ 2009 ohne elektronische Fahrhilfen mit ABS

65% Solobetrieb Fahrzeug mit Fahrer ca 340 KG Gesammtgeweicht

30% Solobetrieb mit Fahrer u. Beladung ca 360 KG Gesammtgeweicht

5% mit Sozius und Beladung ca 450 KG Gesammtgeweicht

 

Frisch montiert ging es sofort auf meine Hausstrecke, die Großglocknerhochalpenstraße.

Auf dem Hinweg ca 25 KM ging es dann sofort ohne zu zögern bis an den Rand des Profiles. Sehr gute Anfangshaftung des Reifens vermitteln auf Grund des super einlenkverhaltens sofort ein sehr vertrautes Gefühl. Das sanfte Afstellmoment kommt meiner Fahrweise bei schnellen Lastwechsel entgegen und wird nicht als negativ empfunden.

Nach rund 2.500 KM stellen sich erste sichtbare wellige Auswaschungen des Vorderreifens und leichte Sägezahnbildung des Hinterreifens ein, was ev. Auch dem Fahrwerk meiner Großenduro zuzuschulden sein kann. Dämpfung ist ok, das wurde Überprüft.

Nasse Fahrbahn ist mit dem Reifen bei der entsprechenden Fahrweise ebenfalls zügig zu bewältigen. Leichtes rutschen bzw triften sind mit entsprechender Gasregulierung sehr gut beherrschbar. Der Reifen macht keine unangekündigten bzw. plötzlichen ausbrecher.

 

Schnelle nass-trockenwechsel auf kalter Fahrbahn (knapp am Gefrierpunkt), wie sie auf Passstraßen bei der Schneeschmelze im Frühjahr vorkommen, führen zu spürbar auftretende Haftungsunterschiede des Reifens, was jedoch bei angepasster Fahrweise absolut kein Problem darstellt.

Leichte Schotterpassagen sind durchaus gut fahrbahr, jedoch zu grober Schotter oder Kies im Gelände eher weniger. Aber es ist ja auch ein sportlich orientierter Reifen der eher auf Asphalt gefahren wird. Für die richtigen Hardenduristen käme dieses Profiel ohnedies nicht zur Anwendung.

Nach nunmehr gut 5.500 KM wird trotz nur Bundesstraßen und Passstraßen der Hinterreifen auf der Laufflächenmitte etwas platter abgefahren als an den Flanken.

Der Vorderreifen neigt durch seine Auswaschungen dazu die Verschleißgrenze zu erreichen. Könnte durch eventuell anders eingstelltes Fahrwerk etwas verzögert werden.

Fahrwerk geringfügig anders eingestellt ging es bis zur Verschleißgrenze bzw auch etwas darüber, die nun bei rund 7.500 KM erreicht ist, also Lebensende des Reifens.

Die Auswaschungen und somit Verschleißgrenzen sind wol etwas dem Fahrwerk meiner Großenduro zuzuschulden, wofür der Reifen nichts Kann.

Bei anderem Setup wären ev geringfügig mehr KM möglich gewesen, jedoch ist das handling nach wie vor als gut zu beschreiben.

 

Mein Fazit

Super Reifen für Großenduristen die sich sportlich flott bei jedem Wetter vorwiegend auf Asphalt bewegen.

 

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