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Reifentest Dunlop Trailsmart

 

vorne    110/80 R19 59V TL TRAILSMART          hinten  150/70 R17 69V TL TRAILSMART

 

Getestet auf BMW R 1200 GS BJ 2009 ohne elektronische Fahrhilfen mit ABS

65% Solobetrieb Fahrzeug mit Fahrer ca 340 KG Gesammtgeweicht

30% Solobetrieb mit Fahrer u. Beladung ca 360 KG Gesammtgeweicht

5% mit Sozius und Beladung ca 450 KG Gesammtgeweicht

 

Frisch montiert ging es sofort auf meine Hausstrecke, die Großglocknerhochalpenstraße.

Auf dem Hinweg ca 25 KM ging es dann sofort ohne zu zögern bis an den Rand des Profiles. Sehr gute Anfangshaftung des Reifens vermitteln auf Grund des super einlenkverhaltens sofort ein sehr vertrautes Gefühl. Das sanfte Afstellmoment kommt meiner Fahrweise bei schnellen Lastwechsel entgegen und wird nicht als negativ empfunden.

Nach rund 2.500 KM stellen sich erste sichtbare wellige Auswaschungen des Vorderreifens und leichte Sägezahnbildung des Hinterreifens ein, was ev. Auch dem Fahrwerk meiner Großenduro zuzuschulden sein kann. Dämpfung ist ok, das wurde Überprüft.

Nasse Fahrbahn ist mit dem Reifen bei der entsprechenden Fahrweise ebenfalls zügig zu bewältigen. Leichtes rutschen bzw triften sind mit entsprechender Gasregulierung sehr gut beherrschbar. Der Reifen macht keine unangekündigten bzw. plötzlichen ausbrecher.

 

Schnelle nass-trockenwechsel auf kalter Fahrbahn (knapp am Gefrierpunkt), wie sie auf Passstraßen bei der Schneeschmelze im Frühjahr vorkommen, führen zu spürbar auftretende Haftungsunterschiede des Reifens, was jedoch bei angepasster Fahrweise absolut kein Problem darstellt.

Leichte Schotterpassagen sind durchaus gut fahrbahr, jedoch zu grober Schotter oder Kies im Gelände eher weniger. Aber es ist ja auch ein sportlich orientierter Reifen der eher auf Asphalt gefahren wird. Für die richtigen Hardenduristen käme dieses Profiel ohnedies nicht zur Anwendung.

Nach nunmehr gut 5.500 KM wird trotz nur Bundesstraßen und Passstraßen der Hinterreifen auf der Laufflächenmitte etwas platter abgefahren als an den Flanken.

Der Vorderreifen neigt durch seine Auswaschungen dazu die Verschleißgrenze zu erreichen. Könnte durch eventuell anders eingstelltes Fahrwerk etwas verzögert werden.

Fahrwerk geringfügig anders eingestellt ging es bis zur Verschleißgrenze bzw auch etwas darüber, die nun bei rund 7.500 KM erreicht ist, also Lebensende des Reifens.

Die Auswaschungen und somit Verschleißgrenzen sind wol etwas dem Fahrwerk meiner Großenduro zuzuschulden, wofür der Reifen nichts Kann.

Bei anderem Setup wären ev geringfügig mehr KM möglich gewesen, jedoch ist das handling nach wie vor als gut zu beschreiben.

 

Mein Fazit

Super Reifen für Großenduristen die sich sportlich flott bei jedem Wetter vorwiegend auf Asphalt bewegen.

 

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